Kryptoszene in der Auflösungsphase - Julian Hosp verlässt TenX

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Wie dubios und undurchsichtig die Kryptoszene wirklich ist wird dieser Tage wieder deutlich. Der angebliche Co-Founder Julian Hosp, das Aushängeschild der deutschen Kryptoszene, verlässt "sein" Projekt TenX. Unter großen Tränen veröffentlichte er ein Video, in welchem erklärte, dass er seinen Präsidentenposten mit sofortiger Wirkung niederlegen wird. Das Video wirkt recht gespielt, erst recht wenn man bedenkt, dass er bereits vor 3 Tagen von diesem Vorgang wusste (seine Aussage). Fakt scheint zu sein, dass er den Hype um den Pay/TenX-Token zum Jahresende nutzte und größere Mengen Coins abstieß. Es bleibt also zu vermuten, dass er weit eher von seinem Rücktritt wusste. Wurden im Dezember darum Anleger "geschoren" und betrieb er Insiderhandel? Die exakte Antwort auf diese Frage kennen nur Wenige. https://www.kryptokumpel.de/tenx/julian-hosp-hat-er-sich-vor-dem-ruecktritt-noch-bereichert/

Es bleibt Spannend in der Kryptoszene und die Auflösungserscheinungen werden immer deutlicher. So konnte man vermehrt Downzeiten bei einigen großen Kryptobörsen feststellen, exakt immer dann, wenn es zu großen Bewegungen von Bitcoin nach oben oder unten kam. Die User mussten so untätig zusehen und wurden mehrfach aus ihren Positionen geworfen. Die Betrügerein in dieser Branche werden immer offensichtlicher und es scheint dem Ende zu zu gehen, da die Beteiligten versuchen das Maximum aus den Kunden zu pressen.

Dass Bitcoin eine Todgeburt darstellt wird schon am Umstand klar, dass der Token langfristige "Investoren" beötigt. Ohne frisches Kapital und langfristige Halter kann dieser Coin nicht funktionieren! Warum nicht? Das Mining kostet Geld (Strom, Hardware, Personal, ...). Die gemineten Coins müssen darum verkauft werden um diese Kosten zu decken. Finden also keine neuen Anleger in den Markt, so übersteigt das Verkaufsangebot das der Käufer und der Kurs muss sich nach unten bewegen (Angebot - Nachfrage). Durch die Transanktionskosten alleine ist der Kostenaufwand nicht zu stemmen, so dass es keinen Ausweg aus diesen Umstand gibt. Diese Tatsache wird immer offensichtlicher, da derzeit nicht genügend Kapital außerhalb der Szene in diesen Coin fließt. Die Folgen hiervon kann man an den Börsen verfolgen.

Die Wolken werden immer dichter und dunkler

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Immer mehr Anzeichen sind zu finden, dass die Wirtschaft längst "abkühlt" und die Aktienmärkte nehmen dies bereits vorweg. Die kommenden Monate und Jahre dürften unangehmen und hart werden. Entlassungen drohen. Deutschland lebt aktuell noch auf einer Insel der Glückseeligkeit, doch die Vorboten aus anderen Ländern werden auch zu uns ihren Weg finden. In Frankreich gibt es Aufstände, Griechenland und Zypern konnten sich nie wirklich von der Finanzkrise erholen, Portugal und Spanien sind nach wie vor chronisch pleite und in Italien musste eine Bank unter die Zwangsknute der EZB. Wirft man einen Blick über den Rand Europas hinaus, so wird es nicht besser. Argentinien und gerade Venezuela entwerten ihre Währung schneller wie man Waren hierfür kaufen kann. Die Türkei hat ein ähnliches Problem. In China macht der Aktienmarkt ein Tief nach dem anderen und die Wirtschaft schrumpft immer mehr. Der Produktionsvorteil einstiger Jahre ist hier längst verschwunden. Deutschland wird all diese Auswirkungen auch zu spüren bekommen, der Aktienindex DAX zeigt dies längst. Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

Nachstehender Chart zeigt, dass eine Rezession drohen dürfte:
















Rechnet man langfristige US-Staatsanleihen Minus kurzfristiger Anleihen, so erhält man eine Zinskurve. Wenn diese invers wird, also unter Null fällt und somit kurzfristige Anleihen höhere Zinsen abwerfen als längerfristige, so kommt es im Anschluss häufig zu einer Rezession bzw. Aktienmarktkorrektur. Vom invers werden bis zur Rezession können manchmal noch einige Monate ins Land ziehen, was auch dieses Mal möglich erscheint. Dennoch sollte dieser Umstand alle Anleger zum Nachdenken bringen. Investoren wollen immerhin für längerfristige Investments (=mehr Risiko) höhere Renditen.

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