Lehman lässt grüßen - Öl Crasht

0 Kommentare

Es steht derzeit nicht gut um die Märkte und in der Folge auch nicht um die Wirtschaft. Bei Letzterem wird es noch ein bitteres Erwachen in der Bevölkerung geben, wenn die Probleme und Risiken immer offensichtlicher werden. Ab dann wird für den Naivsten ersichtlich, dass die aktuelle Wirtschaftslage nur noch von frisch gedrucktem Geld am Leben gehalten wird. Realwirtschaftlich befindet sich die Welt schon seit längerem im Abwärtsflug, wie hier auf BayernGold immer wieder belegt wurde.

Heute Nacht kam es zum nächsten Schlag für die Märkte - Öl stürzte um 20-25 Prozent ab. Es kam förmlich zum Kollabieren. Weshalb? Zum einen sicher wegen Corona und den entsprechenden Auswirkungen, aber auch wegen der ohnehin deutlich abkühlenden Wirtschaft, gepaart mit hohen Öl-Fördermengen. Dies schockte die Aktienmärkte in der Folge so sehr, dass es hier erneut zu einem Ausverkauf kam. Wenigstens hat dieser Ausverkauf bei Öl etwas Gutes - niedrigere Spritpreise für alle, welche wir aber derzeit noch nicht an den Zapfsäulen sehen können. Die Klimahysterie wird ohnehin bald einem viel näheren und realerem Problem zum Opfer fallen - Massenarbeitslosigkeit.

Die derzeitige Panik am Kapitalmarkt kann man auch an den sogenannten CDS (Credit Default Swap) erkennen, welche zu Zeiten der Immobilienblase zu einer gewissen Berühmtheit gelangten. Nachstehender Link zeigt, dass hier wieder Werte wie zu Lehman-Zeiten erreicht werden: https://www.bloomberg.com//news/articles/2020-03-09/u-s-credit-market-fear-gauge-surges-most-since-lehman-chart?srnd=markets-vp
Die Banken vertrauen sich erneut untereinander nicht mehr und es kann jederzeit zum Kreditausfall kommen.

Auch andere "Indikatoren" weisen auf Panik hin, so auch der Volatilitätsindex VIX.












Aktuell werden hier Höchstwerte erreicht, lediglich 2009 gab es noch eine höhere Spitze zu verzeichnen.

Ein weiterer Indikator BayernGolds zeigt ebenfalls Extremwerte an, welcher eine gewisse Panik nahe legt.











Erreichte die rote Linie in der Vergangenheit die blaue horizontale Marke, so zeigte der Markt Panik, aber befand sich gleichzeitig nahe einem Tief (wenn auch nur kurzfristig).

Demnach legt das aktuelle Marktgeschehen nahe, dass es nun zu einer Erholung kommen könnte! Wie weit diese reicht und ob es sich hierbei um eine nachhaltige Bewegung handelt, ehe das große Crash-Finale folgt, bleibt abzuwarten. Fundamental wird es so oder so in den kommenden Jahren zu einem Crash kommen, doch nicht nur an den Aktienmärkten, sondern vornehmlich in der Realwirtschaft. Dieses Kartenhaus wird zusammenfallen, ob es dem ein oder anderen Leser passt oder nicht.

Jahresausblick 2020 FERTIG

0 Kommentare

Es ist geschafft! Nach Wochen harter Arbeit ist unser "Jahresausblick" für 2020 fertig. Leider einige Tage zu spät, wie die Abwärtsbewegung der Märkte zeigt. Dennoch gerade rechtzeitig um Börsianern Informationen an die Hand zu geben die man so vermutlich nur selten oder gar nicht im Internet finden wird. Vielleicht helfen diese Informationen die aktuelle Lage an den Märkten besser einschätzen zu können.

Was uns wichtig ist - wir möchten klarstellen: Was unser "Jahresausblick" ist und was nicht! Dies kann die Einleitung unseres EBooks vermutlich am ehesten zusammfassen, denn wir möchten keine falschen Vorstellungen wecken und den Lesern die hiermit etwas anzufangen wissen helfen:

Unser Jahresausblick soll Hilfe zur Meinungsbildung liefern, nicht mehr und nicht weniger. Wichtig ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass Jahresausblicke nicht als „Voraussage“, „Vorhersage“ oder „Prognose“ gesehen werden sollten. Niemand kennt die exakte Kursentwicklung an den Börsen, für die Zukunft. So auch BayernGold nicht. Wir sehen diesen „Ausblick“ eher als mögliche Reiseroute der Märkte, welche jedoch jederzeit verlassen werden kann. Börsen können eine Einschätzung erfüllen oder nicht, hierfür besteht eine 50/50-Chance.

Warum veröffentlichen wir dennoch diesen Report? Da wir hiermit Geld verdienen möchten? Sicher auch deshalb und für unsere Reputation, welche wir beabsichtigen so weiter zu stärken. Aber wer BayernGold kennt weiß, dass wir wirklichen Mehrwert bieten möchten. Dies erkennt man schon alleine daran, dass die Einnahmen durch den Verkauf nicht den Aufwand der Erstellung wiederspiegeln werden. Unzählige Stunden, Tage und Wochen sind für die Fertigstellung der vielen Grafiken nötig gewesen. Rechnet man die Zeit und die Anzahl der Verkäufe, so handelt es sich hierbei um kein gutes Geschäft für uns. Dies ist jedoch Ihr Vorteil, da Sie exklusiven und relativ einmaligen Content erhalten und nun vor sich haben. Darüber hinaus sind Vertrauen und exzellente Arbeit unser bekanntes Aushängeschild. Was wir an dieser Stelle bieten sind viele Statistiken, einzigartige Auswertungen und eine besondere Sichtweise auf die Märkte. Unsere statistischen Auswertungen können Sie auch in den kommenden Jahren verwenden und sich so Marktvorteile erarbeiten. Eine richtige Prognose wird es von uns nicht geben, da wir dies als unseriös erachten und es am Ende ganz anders als angenommen kommen kann. Dies kann man Jahr für Jahr verfolgen, wenn sogenannte „Experten“ ihre Prognosen für Dax und Co. abgeben. Wir enthalten uns dieser sinnlosen Begebenheit und bieten stattdessen sinnvolle Hilfe.

Was können Sie also von uns und diesem Jahresausblick erwarten? Viele statistische „Tatsachen“, welche mit gewissen Wahrscheinlichkeiten eintreffen. Vor allem so sind realistische Einschätzungen für den Börsenhandel möglich. Statistiken liefern wiederkehrende Muster, zum Teil mit einer erheblichen Eintrittswahrscheinlichkeit, welche man für langfristig erfolgreichen Börsenhandel verwenden kann.

Um Ihnen noch deutlicher zu zeigen was Sie erhalten, haben wir nachstehend einen Link zu einem kurzen Auszug veröffentlicht und eine Grafik die im "Jahresausblick" enthalten sein wird. So fällt auf, dass der Aktienmarkt derzeit dem der 70er sehr ähnelt.














Kurzer Auszug (inklusive Inhaltsangabe)

Außerdem haben wir ein kurzes Info-Video veröffentlicht, mit weiteren Grafiken aus dem "Ausblick":

Unser Report umfasst 15 Seiten (mit Doppel-Spalten, inkl. Einleitung und Rechtlicher Hinweis) mit mehr als 59 Grafiken/Charts/Tabellen und als Highlight mögliche "Trades des Jahres 2020", sowie statistische Handelstage des Jahres - Tabellen für den Dax und Gold. Behandelt werden vor allem Dax, S&P 500, Minen und Gold. Beiläufig werden ferner Nasdaq, WTI und die Treasurys betrachtet.


Zusammengefasst - was kauft man hier?

- Einen 15-seitigen, auf Statistiken und Zyklen beruhenden, Jahresausblick 2020 für die Börse
- Betrachtet werden der Dax, S&P 500, XAU-Minenindex, Gold und weitere relevante Informationen
- Zusätzlich sind zwei Jahresstatistiken für Dax und Gold enthalten
- Als Bonus gibt es eine kleine Tabelle mit ausgewählten statistischen Trades für das Jahr 2020
- Unser ganz persönliches Fazit zu den Märkten und Statistiken

Wichtig! Dieser Jahresausblick macht keine Prognosen, sondern stellt lediglich statistische Auswertungen zur Verfügung, welche so in der Zukunft eintreffen können oder nicht. Eine Garantie für die Richtigkeit kann nicht gegeben werden.


Der "Jahresausblick" ist nun über Digistore24 erhältlich. Hierüber erfolgt die Zahlungsabwicklung und der Download. Der Ausblick kostet 99 Euro (inkl. MwSt = 6,48 Euro). Hier der Link zur Bestellseite: https://www.digistore24.com/product/310291

Die unterschätzte Gefahr von ETFs

0 Kommentare

Der ein oder andere kennt vielleicht den Namen Michael Burry. Für all jene die nichts mit diesem Namen verbinden: Es handelt sich hierbei um den Hedgefonds-Manager und Investor, welcher als einer der ersten die Immobilienblase 2008 in den USA erkannte. Er warnte hiervor deutlich, doch nur wenige wollten auf ihn hören. Er selbst spekulierte im großen Stil auf einen Immobiliencrash und macht im Anschluss ein Vermögen.

Aktuell warnt er vor sogenannten ETFs (Exchange Traded Funds). Hierbei handelt es sich um passive Fonds, welche sich durch niedrige Gebühren auszeichnen und seit 2008 rund drei Billionen Dollar an Zufluss verzeichnen können. In der Regel werden hierdurch Indizes bzw. globale Indizes nachgebildet (z.B. MSCI World oder S&P 500). Viele Anleger solcher Fonds gehen davon aus, dass sie hierdurch ihr Kapital breit streuen, gerade wenn sie Indizes wie den MSCI World erwerben, welcher über 1.600 Einzelwerte enthält. Doch dies ist ein Trugschluss, der Großteil dieser Anlagesumme floss lediglich in fünf Werte – Apple, Amazon, Microsoft, Google und Facebook. Da diese Werte nahezu in jedem Fonds abgebildet werden, kommt es zu einer immensen Nachfrage nach diesen Aktien. Diese Unternehmen erreichen somit nicht nur eine Monopolstellung in ihrem Geschäftsfeld, sondern auch an der Börse. Es kommt zu Marktkonzentrationen. Um das Ausmaß zu verdeutlichen, einigen Zahlen: Apple und Microsoft sind rund 2,6 Billionen Dollar wert, was rund 400 Mrd. Dollar mehr sind als der gesamte Deutsche Aktienmarkt. Im MSCI World entsprechen die fünf genannten Aktien rund 10 Prozent der Anlagesumme. Im S&P 500 machen diese Titel (die fünf größten Werte) mittlerweile rund 18 Prozent des Gesamtindex aus. Dies entspricht sogar einer höheren Gewichtung als zur Zeit der letzten Technologieblase im Jahr 2000. Nachfolgende Grafik zeigt die Entwicklung des Gewichtungsanteils der größten fünf Aktien (nach Marktkapitalisierung) am S&P 500.











 

Dieser Umstand wird weiter verstärkt, da allgemein besonders gerne in Technologie-Aktien investiert wird. Bestes Beispiel, der MSCI All Country, mit rund 3.000 Einzeltitel, in welchem die Tech-Werte ebenfalls rund 10 Prozent des Index ausmachen. So kann man solch eine Konzentration nicht nur in den USA feststellen, sondern auch in China, wo Alibaba und Tencent rund ein Viertel des chinesischen Index ausmachen.

Letztlich entsteht ein Klumpenrisiko, welches bei einem richtigen Börsencrash zum Problem werden könnte, gerade für Investoren von Tech-Werten. Untermauert wird diese Befürchtung durch Betrachtung der Renditeentwicklung des S&P 500, für das Jahr 2019. Technologiewerte zeichneten sich für rund ein Drittel der Wertentwicklung des Index verantwortlich, welche fast doppelt so hoch wie ihr Anteil am Gesamtindex ausfällt.


Am Ende kommt es durch die hohe Rendite der Tech-Titel zu einem sich selbst verstärkenden Effekt. Immer mehr Geld fließt in diese Werte, da man sich hiervon hohe Renditen verspricht, was dazu führt, dass die Gewichtung solcher Werte in den Indizes noch weiter zunimmt. Das Risiko wächst also mit immer weiter steigenden Renditen der Technologiewerte.