Geht es der Wirtschaft wirklich so gut wie der Aktienmarkt suggeriert?

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Die Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 liegt nun rund 10 Jahre hinter uns. Die Politik in Deutschland und der EU will ihren Wählern erzählen, dass alles ok ist und die Wirtschaft brummt. Die TV-Landschaft dieser Länder verstärkt dieses Bild. Doch die Realität sieht anders aus. In Ländern wie Frankreich kommt es zu Aufständen, da die französische Politik das Letzte (Geld durch Steuern) aus ihren Bürgern pressen will. In Italien werden Banken unter die Knute der EZB gestellt, da sie alleine nicht mehr überlebensfähig sind. Griechenland braucht immer weitere und neue Kredite, ohne jene das Land längst den Bankrott hätte anmelden müssen. Die aufgezählte Liste wäre beliebig erweiterbar. Folgende Grafik bestätigt das Gefühle und nicht das von der Politik gezeichnete Bild.






















Abgebildet ist die Arbeitslosenquote ausgewählter EU-Länder. Gerade in den Krisenländern von 2008 kann man, wenn überhaupt, nur geringe Verbesserungen der Wirtschaftslage erkennen, was an der Arbeitslosenquote ersichtlich wird. Die Quoten dieser Länder sind nach wie vor hoch und je höher diese liegt, desto schwieriger ist es für ein Land auf eigenen Beinen zu stehen, da externe Kredite für Sozialleistungen benötigt werden. Manche würden behaupten, dass wir unmittelbar vor der nächsten Krise stehen und diese erheblich weiter greifen wird als die vorangegangene. Es stellt sich nicht die Frage ob die nächste Krise kommt, sondern wann diese eintritt. Solch hohe Arbeitslosenquoten werden aber verheerend bei einer neuen Krise wirken.

Einkaufsmanagerindex fällt und fällt

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Der Deutsche Einkaufsmanagerindex (EMI) fällt seit 2018 kontinuierlich und niemanden scheint es zu stören. Nach wie vor herrscht große Euphorie am Aktienmarkt und zu Höchstkursen wird hier eingekauft. Ob dies sinnvoll ist wird sich erst noch zeigen. Die Anzeichen für eine Rezession und wirtschaftlichen Einbruch mehren sich jedenfalls immer mehr, wie ich in den vergangenen Wochen hier im Blog belegte. Es gilt sich auf die nächste Rezession und somit Aktien Crash vorzubereiten.


Inverse Zinsstruktur-Kurve

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Vor einigen Wochen hatte ich es angekündigt, dass der Markt bald eine inverse Zinsstruktur-Kurve erleben könnte. Aktuell ist es so weit. Was bedeutet dies jedoch genau? Letztlich zeigt diese Kurve an, dass die kurzfristigen Zinsen höher liegen als längerfristige Zinsen. Dies bedeutet, dass wenn ein Sparer Geld für 3 Monate an legt er mehr Zins hierfür erhält wie für 30 Jahre (p.a.). Dass dies langfristig nicht funktionieren wird und Zins in dieser Weise nicht funktionieren kann, sollte den meisten Lesern klar sein. Was dies für Folgen hat und warum es zu diesem "Phänomen" kommt wird in folgendem Video gut erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=kxMaSCLwge8

Vorher aber noch ein Blick auf die aktuelle Begebenheit:










Die dicke blaue Linie markiert den Wert Null. Fällt die Zinsstruktur (roter Chartverlauf) unter diese Linie, so herrscht eine inverse Struktur vor, welche in der Vergangenheit den Beginn einer nahenden Rezession andeutete. Einzige Ausnahme ist Anfang der 90er zu finden, als der Aktienmarkt (schwarze Chartlinie) trotz dieser Struktur weiter anstieg, wenn auch weniger steil und eher seitwärts gerichtet. Sollte die Inversion noch deutlicher zu Tage treten wird eine Rezession immer wahrscheinlicher. Aktuell ist hiervon jedoch nicht auszugehen, da die Zentralbanken (sie beeinflussen den Kurzfristzins maßgeblich!), auf Grund der sich abkühlenden Wirtschaft, derzeit eher keine weiteren Zinsanhebungen vollziehen werden. Dennoch gilt es diese Kurve weiter, gut, zu verfolgen.