Done! CoT-Onlinekurs ab sofort verfügbar!

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Mehrere Monate hat es gedauert! Doch nun ist es endlich geschafft. Unser Online-Kurs zu den CoT-Daten ist ab sofort verfügbar und kann bei uns gebucht werden. Näher Infos findet man auf der eigens eingerichteten Webseite: BayernGold.com

 


 

Langsam wird es eng!

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Die Zentralbanken haben ein Problem, kein kleines, sondern ein riesen Problem. Sie kämpfen gegen die Inflation, bzw. sollten dagegen vorgehen, tun dies aber nur halbherzig und gleichzeitig sind alle Länder hoch verschuldet. Hierin besteht auch die Problematik, die EZB und Fed müssen die Zinsen erhöhen um die Inflation einzudämmen, können dies aber nicht wirklich, da die einzelnen Länder extrem verschuldet sind und jede Zinserhöhung den Staatsbankrott näher bringt. Was also tun? Die Märkte erneut mit wertlosem Papiergeld beschmeißen? Dieses Mal wird dies nicht funktionieren, da sonst die Inflation noch schneller steigt und alles noch mehr verteuert.

Die Fed ist deutlich "stabiler" und agiert souveräner. Hier hat man bereits die Zinsen deutlich erhöht, zwar immer noch zu wenig, aber zumindest mehr als im Euroraum. Was zur Folge hat, dass der Euro gegenüber dem Dollar extrem an Wert verliert und vermutlich noch weiter verlieren wird, denn die EZB kann den Zins nicht wirklich erhöhen. Die Zinsdifferenz zwischen USA und EU wird darum noch weiter steigen, was den Dollar weiter aufwerten lassen dürfte.

Guter Rat ist nun teuer. Eigentlich ist das Spiel vorüber - Game Over, wie es so schön heißt. Die EZB verkündete erst vergangene Woche, dass sie Staatsanleihenaufkäufe einstellen möchte. Nun wird zurück gerudert, der Kauf wird fortgesetzt. So will man die Märkte beruhigen. Ob dies gelingt darf bezweifelt werden, denn nicht ohne Grund gab es diese Woche wegen der vielen Problematiken eine Sondersitzung der EZB. Hier nachzulesen: https://www.capital.de/geld-versicherungen/ezb-haelt-ausserordentliche-sitzung-gegen-neue-euro-krise-31952636.html

Wenn das Vertrauen der Zentralbanken komplett verspielt ist, werden die Märkte gar nicht mehr auf die Zentralbanken hören und es kommt zum unweigerlichen Niedergang des bestehenden Finanzsystems! Gute Nacht westliche Welt!

Betrügen die Tanzkonzerne wirklich?

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Am vergangenen Wochenende habe ich ein Video online gestellt, in welchem ich aufzeige, dass die Tankstellenbetreiber den "Tankrabatt" fast vollständig an die Verbraucher weiter geben. Dennoch fällt der Spritpreis kauf. Was aber nicht an den Tankstellen liegt, sondern an den weiter steigenden Ölpreisen. Wer sich für das Video interessiert, kann dieses hier nochmals ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=1alWicrng-o

Nun bestätigt das ifo-Institut meine Ausführungen und zeigt auf, dass die Tankstellen 85-100 Prozent des "Rabatts" an die Verbraucher weiter geben. D.h. die Regierung belügt das Volk erneut, indem es behauptet, dass der Spritpreis nur wegen den Tankstellenbetreibern nicht weiter fällt. Es handelt sich somit um "Fakenews" von Seiten der Regierung!

https://www.ifo.de/node/70066

Massiver Anstieg bei Gold?

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Es ist angerichtet, das Puzzle nimmt immer mehr Gestalt an und die nächste Runde für einen Edelmetallanstieg könnte bevor stehen. Sehen wir daher dieses Jahr noch deutlich höhere Goldkurse? Vermutlich! Was deutet hierauf hin? Betrachten wir hierfür einige Puzzlestücke der Reihe nach und ziehen am Ende ein gemeinsames Fazit.

Zunächst die Inflation. Diese dürfte zumindest für die Verbraucher noch ein Stück höher steigen, da die Erzeugerpreise mittlerweile bei 35 Prozent angekommen sind und die Unternehmen mit Sicherheit nicht auf diesen Preiserhöhungen sitzen bleiben werden. Die Preise werden sicher an den Endverbraucher weiter gegeben. Nachstehend die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes.


 

 

 

 

 

Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/05/PD22_210_61241.html

 

Diese Inflation entstand aus zwei Komponenten – Geldmengenausweitung und ein verknapptes Angebot an Gütern. Derzeit versuchen die Zentralbanken aber diese Geldmenge wieder einzufangen und die Inflation zu „bekämpfen“. Die US-Zentralbank geht dabei deutlich beherzter zu Tage wie die EZB, was man auch am Wechselkurs EUR/USD sehen kann. Doch selbst in den USA sind die Maßnahmen nicht ausreichend um wirklich der Inflation entgegen zu wirken. Das Problem besteht darin, dass wenn die Zentralbanken zu viel und zu schnell Geld aus dem System abziehen, es zu einem Crash der Realwirtschaft kommt, was meiner Meinung nach ohnehin unvermeidbar ist. Dennoch gilt es sich die Geldmenge zu betrachten, was folgende Grafik aufzeigt.


 






Quelle: https://sdw.ecb.europa.eu/home.do?chart=t1.2

 

Hier kann man eine zurückgehende Wachstumsrate für M3 (= grob erklärt – Geschöpftes Geld) erkennen. Zuletzt war dies 2007 / 2008 zu erkennen. Danach folgte der Immobiliencrash in den USA. Dieses Mal wird es ähnlich ablaufen, da die Zinsen für Immobilienkredite sich zum Teil verdreifacht haben! Ein erheblicher Kostenfaktor für Immobilienkäufer.

Wir sehen also, zwei gegenläufige Effekte. Die Wachstumsrate M3 sinkt, dennoch werden die Verbraucher „dank“ hoher Erzeugerpreise weiter mit Preissteigerungen rechnen dürfen. Was bedeutet dies nun für Gold?

Zunächst mein Jahresausblick für Gold. Dieser wurde Januar 2022 veröffentlicht und bisher läuft Gold genau wie vorgesehen. In Orange dargestellt der Vorlauf und Grau Gold. Hoch und Tiefpunkte stimmen bisher exakt überein. Sollte der Vorlauf weiterhin Bestand haben, so dürfte nun ein Anstieg bei Gold bis in den September hinein folgen.


 

 

 

 

 

 

Quelle: BayernGold.com

 

Es sprechen aber auch andere Hinweise für einen Anstieg bei Gold, wie der „Insiderhandel“. Große Händler decken sich derzeit mit Gold und Silber ein, in der Regel kommt es im Anschluss zu deutlich steigenden Kursen. Nachstehende Grafik zeigt die Commercials bei Silber. Erreichen diese einen hohen Wert, so handelt es sich meist um ein Tief bei Gold und Silber.


 






 

Quelle: Tradingview.com


Zusammengefasst ergibt sich folgendes Bild: Gold und Silber sollten in den kommenden 1-2 Wochen sein Tief finden und im Anschluss deutlich höher steigen. Das Puzzle ist derzeit nicht perfekt, aber nahezu vollständig, was es wahrscheinlich macht, dass dieses Szenario eintritt. Ob dies die letzte gute Gelegenheit war Gold zu kaufen, wird man erst im Nachhinein beurteilen können. Kurzfristig ist es jedoch „angerichtet“ – Gold dürfte vor einem Boden stehen und somit vor einem Anstieg.

Wer den Text als bewegtes Bild sehen möchte, kann dies mit ergänzenden Angaben hier machen: https://www.youtube.com/watch?v=5wGVVqOMwxE&t=109s