Geht es der Wirtschaft wirklich so gut wie der Aktienmarkt suggeriert?

Die Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 liegt nun rund 10 Jahre hinter uns. Die Politik in Deutschland und der EU will ihren Wählern erzählen, dass alles ok ist und die Wirtschaft brummt. Die TV-Landschaft dieser Länder verstärkt dieses Bild. Doch die Realität sieht anders aus. In Ländern wie Frankreich kommt es zu Aufständen, da die französische Politik das Letzte (Geld durch Steuern) aus ihren Bürgern pressen will. In Italien werden Banken unter die Knute der EZB gestellt, da sie alleine nicht mehr überlebensfähig sind. Griechenland braucht immer weitere und neue Kredite, ohne jene das Land längst den Bankrott hätte anmelden müssen. Die aufgezählte Liste wäre beliebig erweiterbar. Folgende Grafik bestätigt das Gefühle und nicht das von der Politik gezeichnete Bild.




















Abgebildet ist die Arbeitslosenquote ausgewählter EU-Länder. Gerade in den Krisenländern von 2008 kann man, wenn überhaupt, nur geringe Verbesserungen der Wirtschaftslage erkennen, was an der Arbeitslosenquote ersichtlich wird. Die Quoten dieser Länder sind nach wie vor hoch und je höher diese liegt, desto schwieriger ist es für ein Land auf eigenen Beinen zu stehen, da externe Kredite für Sozialleistungen benötigt werden. Manche würden behaupten, dass wir unmittelbar vor der nächsten Krise stehen und diese erheblich weiter greifen wird als die vorangegangene. Es stellt sich nicht die Frage ob die nächste Krise kommt, sondern wann diese eintritt. Solch hohe Arbeitslosenquoten werden aber verheerend bei einer neuen Krise wirken.

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