Niedrigwasser sorgt für Probleme beim Sprittransport

Während die Edelmetallmärkte nach oben schießen, gibt es in Deutschland derzeit ein ganz anderes Problem: das Wasser fehlt.

An wichtigen Flüssen herrscht aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der geringen Niederschläge erhebliches Niedrigwasser. Besonders der Rhein ist für die deutsche Logistik von enormer Bedeutung. Die niedrigen Pegelstände führen dazu, dass Binnenschiffe ihre Ladung teilweise drastisch reduzieren müssen.

Das hat auch Auswirkungen auf den Transport von Mineralölprodukten.

Wenn Tanker auf Flüssen aufgrund des niedrigen Wasserstands deutlich weniger laden können, sinkt die verfügbare Transportkapazität. Das kann insbesondere in Regionen, die stark über die Binnenschifffahrt versorgt werden, zu logistischen Problemen führen.

Damit besteht zumindest das Risiko, dass Sprit an einzelnen Tankstellen vorübergehend knapper werden kann, obwohl grundsätzlich ausreichend Mineralölprodukte vorhanden sind.

Das Problem liegt dann weniger in der Produktion als vielmehr in der Logistik:

Der Sprit ist vorhanden – er kommt nur nicht überall so schnell und in der benötigten Menge an.

Sollte das Niedrigwasser weiter anhalten, könnten sich dadurch Transportkosten und regional auch die Preise an den Tankstellen erhöhen oder gar die Verfügbarkeit fehlen!

Für mich ist das ein weiteres Beispiel dafür, wie stark scheinbar weit entfernte Faktoren auf die Preise von Rohstoffen und letztlich auch auf den Alltag der Verbraucher wirken können. 

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